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Mein Grüner Weg

Grün war ich schon immer. Mit einem Urgroßvater, der aus der Kirche austrat und bald darauf eine Zeitung Gesundheit & Leben herausbrachte, einem Großvater, der sich intensivst zuerst in der Zwentendorfbewegung einbrachte, später einer der schärsten AKW-Kritiker in Deutschland wurde, einem Vater, der das Wort Nachhaltigkeit in Österreich mit seinem Ökoadressbuch und später Ökoweb stark geprägt hat und mit einer Mutter, die mir die Farbe Grün im Alter von knapp zwei Jahren als meine Farbe (Zahnbürste, Campingteller und -becher, Waschlappen) zuteilte (mein Bruder bekam Orange, meine Schwester blau), war mir eine gewisse Nähe auch zum politischen Grün in die Wiege gelegt. Trotzdem hat es über 18 Jahre gedauert diese Nähe zu erkennen und zu bekennen. Wie der "Weg zur Erkenntnis" von Statten ging möchte ich hier erzählen.

Natur war meinen Eltern immer wichtig, Nachhaltigkeit der zentrale Wert meines Vaters. Politisches Interesse zeigte ich deswegen trotzdem nicht überdurchschnittlich früh. Mit 12 war die Schule mein Hauptthema, mit 13 Bravo (Pupertät kündigte sich an), mit 14 Liebeskummer, mit 15 starb mein Vater, da war mein Kopf ganz wo anders, mit 16 dominierte der Fußball und die Auseinandersetzungen mit meiner Mutter mein Leben, mit 17 diskutierte ich mit Freuden über alles nur nicht Politik, da kannte ich mich einfach nicht aus und wo ich nicht gewinnen konnte, wollte ich nicht sein. Mit Rethorik den Dialog zerstören war eine meiner Devisen. Mit 18 schließlich, zurückgekehrt von einem Auslandssemester aus den Vereinigten Staaten, stand die Nationalratswahl 2008 vor der Tür und ich sah mich genötigt mich etwas eingehender mit all diesen komplexen Themen zu befassen, schließlich war ich das erste Mal wahlberechtigt und fühlte mich verpflichtet mit Bedacht zu einer guten (Wahl-)Entscheidung zu kommen.

Gesamtschule, Ausländerflut, 5-Punkte-Programm, "Es reicht", mit all diesen Themen setzte ich mich so gut ich konnte auseinander. Antworten fand ich aber kaum, dafür Fragen, Fragen und nochmehr Fragen. Egal ob grün, rot, blau oder schwarz, ich hatte nicht das Gefühl irgendwo gehört zu werden. Die Dinge, die mich zu diesem Zeitpunkt wesentlich mehr beschäftigten, Dinge wie Armut, Hunger, Krieg oder Verteilungsfragen im großen Maßstab, auf die wurde nirgends eingegangen. Keiner sprach von dem Leerfischen der Meere, nirgends wurden die Milleniumziele diskutiert und nichts war zu finden über Ausbeutung so genannter "Entwicklungsländer" (Entwicklung wohin? Armut, Korruption, Krieg?) durch globale Unternehmen. Schließlich wählte ich Grün, meine Vorzugsstimme ging an Van der Bellen, er war der Einzige den ich von der Liste "kannte" und er war "cool", seine Art hatte mir in den TV-Duellen zugesagt. Eine klare Wahl war das aber nicht. Ich hatte nicht, wie ich es geplant hatte, mit Bedacht eine gute Entscheidung getroffen, sondern mich weitgehend auf mein Bauchgefühl verlassen und die Partei gewählt von der ich eben dachte, dass sie meine Meinungen (von denen ich nicht wusste, welche sie waren oder wie sie ausschauen sollten) am wenigsten nicht-repräsentierten. Ich war überfordert, konnte mit der Verantwortung, die mir übertragen worden war nicht umgehen. Ich wusste weder was für Aufgaben der Nationalrat hatte, dass es einen Bundesrat gibt war mir genauso fremd wie das Wort Gewaltentrennung. Poltische Bildung? Fehlanzeige! Niemand hatte mich darauf vorbereitet wählen zu gehen. Ich tat es trotzdem.

Von dem Ergebnis der Wahl war ich überrascht und enttäuscht, wusste aber gleichzeitig, dass ich dem Stimmfang basierent auf Emotionen wie Angst, Sicherheitsdenken und Hass selbst fast erlegen wäre. In gewisser Weise nahm ich mir vor gegen solche manipulative Politik vorzugehen, alles in meiner Macht stehende zu tun, damit die Demokratie in der ich lebe auf Transparenz und Gerechtigkeit und nicht Manipulation, Verschleierung und Intervention basiert. Bald aber rückten andere Dinge in meinen Lebensvordergrund. Immer schwerer begann ich zu tragen an all den großen Ungerechtigkeiten dieser Welt. Mir wurde von Tag zu Tag bewusster, dass ich die Verantwortung trage für die Dinge, die ich so tue und das meine Handlungen ganz schön weitreichende Folgen haben. Stichwort Fischkonsum, Stichwort Schuhe-aus-Pakistan, Stichwort Autofahrerei, Stichwort Geiz-ist-geil. An allen Ecken und Enden begann ich zu realisieren, wie schlecht die Welt eigentlich war, wie Nahe am Abgrund wir uns bewegen. Ich begann Zeitung zu lesen und Ö1 zu hören und je mehr ich hörte, desto bleicher wurde ich. In so einer Welt lebe ich? Solche Dinge löse ich (indirekt) aus? Mein ganzes Weltverständnis drehte sich in wenigen Wochen und diese Drehung brachte mich (fast) zum Fall. Ich fühlte mich umgeben von Verbrechen, Ausbeutern und Heuchlern und wusste nicht damit umzugehen, musste mir aber gleichzeitig eingestehen selber Nutznieser und damit (Mit-)Täter dieser Ausbeutungen zu sein. All diese Erkenntnisse stellten mich vor eine grundlegende Frage: Wer bin ich, dass ich bei all diesen unmenschlichen Dingen mitmachte. Es tat mir wahnsinnig weh und machte mich eine "lange" Zeit handlungsunfähig und ich kam zu einem sehr richtungsweisenden Schluss: In meinem Leben werde ich nicht wegshen, wenn mir etwas suspekt erscheint, werde ich nicht verdrängen was mich stört, werde ich nicht ignorieren was falsch ist. In meinem Leben werde ich nicht übersehen wo Unrecht geschiet, sondern ich werde prüfen, hinterfragen und ändern. Ich sah eine Reihe von Dingen, die ich für falsch hielt. Also begann ich nachzudenken wie man Hunger, Leid und Ungerechtigkeit besiegen, Menschlichkeit und Friede, Erfüllung und Glück für alle ermöglichen könnte: Politik hat die Macht Dinge zu verändern, sie anders und daher auch besser zu machen. Politik kann die Dinge aber nur in eine richtige Richtung bewegen, wenn sie von kompetenten Politikern gemacht wird, kompetente Politikerinnen werden aber nur von gebildeten Menschen gewählt. Was wir also brauchen ist Bildung, viel Bildung! (was ich jeweils unter Bildung und kompetenten Politikern verstehe habe auf dieser Webseite noch nicht dargelegt, ich arbeite derzeit noch an einem Text dazu).

Durch Zufall gelangte ich auf Harald Walsers Weblog, der Bildungssprecher des Grünen Nationalratsklubs ist. Die Welt der Blogs war neu für mich, ich kannte mich zwar im Internet aus, hatte es bisher aber hauptsächlich für eMail, Spiele und Chatten genutzt. Ich begann also zögerlich zu lesen. Und das erste mal hatte ich das Gefühl verstanden zu werden. Die Ideen, die da ausformuliert waren machten Sinn und wenn ich Anmerkungen hatte, Ideen oder Fragen, ich konnte sie einfach stellen - und bekam sogar direkte, persönliche und ehrliche Antworten. Diese Erfahrung des "Enstgenommen-Werdens" hat mich sehr auf meinem Weg Dinge über Politik zu regeln bestärkt. Von Harald Walsers Blog gelangte ich schließlich auf Christoph Chorherrs Internetauftritt, der mich tief inspiriert hat. Die Kraft, die er zu haben schien, immer neue Projekte ins Leben zu rufen und so tatsächlich einen Unterschied zu machen hat mich weiter überzeugt, dass Politik ein gutes Werkzeug ist um viel(es) zu verändern. Es folgte eine Reihe weiterer politischer Blogs, vor allem grüne, aber nicht nur (unter anderem Marco Schreuder, Peter Pilz aber auch Gerhard Loub). Im Internet führt schnell Eines zum Anderen. Da ein Link, hier eine Empfehlung, dort ein Hinweis. Stunden lang saß ich vor dem Computer und las Zeitungsartikel, studierte Blogbeiträge, verfolgte Parlamentssitzungen via Livestream oder Diskutierte auf Facebook. Offline wäre das alles niemals (in dieser Intensität) möglich gewesen. Woher hätte ich soviele verschiedene Informationsquellen bekommen sollen? Ich lernte (virtuell) nach und nach engagierte "junge" Menschen (Andreas Lindinger zum Beispie) kennen und schließlich hörte ich auch von den Grünen Vorwahlen, eine Idee von der ich sehr angetan war.

Über das Internet hatte ich viel Neues kennengelernt und nach und nach bekam ich auch Hinweise auf Offlineprogramm (Facebookevents, Empfehlungen auf Blogs). Mitte März begann ich auch hin zu gehen. Nach und nach traute ich mich zu verschiedenen Podiumsdiskussionen und Vorträgen ("Politik mit anderen Mitteln", "Integration als Wundermittel", "Nachhaltigkeit im web2.0", "Homosexualität im Fußball"). Ich wurde mit vielen neuen Fragen konfrontiert, die ich für mich beantworten musste. Eine, die mich lange gequält hat war: "Wenn Politik das Werkzeug ist, mit dem ich die Welt verändern, gestalten will, welcher Partei schließe ich mich an?" Mit den Grünen hatte ich, soweit ich sehen konnte, die größten Schnittfläche, aber sicher war ich mir nicht. Ich spielte mich sehr intensiv mit dem Gedanken einfach grünes Mitglied zu werden und dann weiter zusehen, ich war nur nicht sicher ob Unterstützer oder Mitglied, auch wollte ich mehrfach zum Open House gehen und einfach mitmachen - die Unsicherheit, mich ganz alleine in so neue Gewässer vorzutasten war aber vorerst größer. Die Frage blieb unbeantwortet.

Vor der EU Wahl kamen wieder sie wieder. Grün schien die einzige wählbare Partei zu sein. Das rechte Lager (Strasser, Strache, Mölzer) kam nicht in Frage, Hans-Peter Martin machte keine Lösungsvorschläge, prangerte nur an und sprach von allen möglichen Fallen, das A-Team der SPÖ konnte mich trotz eingehender Diskussion mit Herbert Bösch nicht überzeugen und die Grünen, die hatten mit Voggenhuber den Medienclou gelandet, inhaltlich kam bei mir nicht an, was sie wirklich wollten, außer einen New Green Deal. Woaus der neben zig tausend neuen Jobs bestehen sollte, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Wieder wählte ich Grün, wieder aus Perspektivenlosigkeit, aus Bauchgefühl und weil Eva Lichtenberger mir schon mehrfach auf Facebook Rede und Antwort zum Lissabonvertrag und der Nabukkopipline gestanden hatte. Wieder keine Entscheidung die ich rational begründen konnte, wieder eine Bauchentscheidung, wieder ein schlechtes Gewissen.

Die Frage die blieb war: "Was ist eigentlch grün, wofür stehen die?" Schließlich ging ich zu dem Open House (Grüne Vorwahlen meets Grüne) Anfang Juni und stellte meine Fragen dort. David Ellensohn erzählte mir von den Grünen Grundwerten. Von deren Existenz hatte ich - trotz relativ intensiver Beschäftigung mit den Grünen noch nie gehört. Aber sie klangen wunderbar. War das Realität? Gab es da tatsächlich ein Partei, die ökologisch, solidarisch, selbstbestimmt, basisdemokratisch, gewaltfrei und feministisch war? Und was war mit den anderen Parteien, hatten die vielleicht auch so wunderbare Ideale, nur ich hatte nichts davon mitbekommen? Neue Fragen. Ich landete bei dem Grundsatzprogramm. Ich war hoch gespannt, aber 88 Seiten verdrückt man nicht mal eben so nebenbei und man beginnt sie auch nicht einfach mal schnell, dafür wollte ich mir Zeit nehmen, es gründlich untersuchen. Das Programm blieb also liegen und mit ihm die Frage, ob die Grünen meine politische Heimat werden könnten. Dieser Aufschub ist auch der Grund warum ich bis jetzt weder bei der Initiative Grüne Vorwahlen mitgemacht habe, noch vollwertiges Mitglieder der Wiener Grünen geworden bin. Ich wusste nicht, welchem Verein ich da beitreten würde und das entsprach nicht meinem Anspruch einer überzeugten und richtigen Entscheidung.

Ich verlagerte meine Tätigkeiten weg von der Parteipolitik hin zu den Inhalten, die mich bewegten. Ich diskutierte viel mit Freunden und merkte, wie wenige sich eigentlich aktiv mit Politik auseinandersetzten, obwohl ich das Gefühl hatte es ansich ein rießiges Interesse gäbe. Aus dieser Frustration entstand die Motivation etwas auf die Beine zu stellen, etwas zu bewegen, junge Menschen mit dem Virus Gestaltungsmöglichkeit Politik zu infizieren. Ich lud Christoph Chorherr in mein Geographie-Wahlpflichtfach ein um sein Ithuba Projekt vorzustellen, ich inizierte ein erstes politisches Grillen (#1PoGri), mit dem Untertitel "weil in unserer Demokratie jedeR was zu sagen hat". Ich wollte interessierte Menschen mit engagierten zusammenbringen um für Austausch und gegenseitige Motivation zu sorgen. Außerdem plante ich an meinem ersten großen eigenen Projekt. Ein Homosexualitätsprojekt an meiner Schule. Es ging mir gegen den Strich, dass Homosexualität in keinster Weise im Schulunterricht behandelt wurde und ich wollte selber etwas ändern. Bestärkt und inspiriert von meinen Erfahrungen als Schulsprecher im Umgang mit SchülerInnen, im Schülgemeinschaftsausschuss (SGA), den vier Sitzungen im Wiener SchülerInnenparlament (SiP) und der Erkenntnis, dass ich etwas auf die Beine stellen kann, war mittlerweile klar für mich, dass Politik das erste sein würde, was ich versuchen wollte um zu bewegen, was mich bewegt. Klar war ich mir aber noch nicht wann, auf welcher politischen Ebene (Regional, National, Supranational) und bei welcher Partei (die zwischenzeitliche Idee eine eigene Partei zu gründen hatte ich schnell wieder verworfen). Ich hatte ursprünglich einige Jahre eingeplant um diese Entscheidungen zu treffen - erstmal Schule abschließen, Zivildienst machen, Studium beginnen und dann langsam mal an das kühle Schwimmbecken Politik herantasten dachte ich mir. Bis zum 26. Juni hatte ich diesen Plan, dann bekam ich einen neuen Denkanstoß. Marco Schreuder, der mich bei meinem Homosexualitätsprojekt unterstützt hatte und auch als schwuler "Experte" teilgenommen hatte, fragte mich, ob ich "mir mal prinzipiell eine politische Arbeit (als Gemeinderat zum Beispiel) vorstellen könnte". Meine Antwort war "Ja unter Umständen". Schließlich konnte ich mir nicht nur vorstellen sondern hatte es auch geplant.

Dieser Impuls war der Startschuss zu einem etwa einen Monat dauernden Entscheidungfindungsmarathon. Gleich am Anfang bekam ich einen wahnsinnigen Motivationsschub. Ich lernte Alexander van der Bellen "kennen". Nach der Podiumsdikussion von der Grünen Bildungswerkstatt "Blick über den Tellerrand" diskutierte ich etwa ein Stunde  lang mit ihm (und zwei, drei anderen) über bedingungsloses Grundeinkommen, Parteiöffnung und Grüene Vorwahlen. Mit seiner ruhigen und warmen Austrahlung und seiner Kritikfähigkeit hat er mich sehr beeindruckt. Erstaunt aber stolz war ich, als er mich bei der Verabschiedung nach meiner Visitenkarte fragte. Das hat mich ebenso wie die Tatsache, dass ein Marco Schreuder mir dieses Tätigkeit zutrauen würde sehr bestätigt, mich "groß gemacht". Die Frage "mach ich's?" war mit einigen anderen Fragen verbunden. Kann ich? Will ich? Will ich mit, bei und für die Grünen? Und was sind die Grünen? Woran lässt sich eine politische Partei überhaupt messen? An der Summe ihrer Akteure? An der Anzahl der Gesetzesanträge? An der Summe der Wähler? All das sind relevante und berechtigte Argumente. Sie alle sind Charakteristika einer Partei. Aber nach welchem der Punkte soll und kann ich mich aufhängen? Was sehr leicht überprüfbar und ein sinnvolles Maß ist, sind die Satzungen einer Partei. Das Grundsatzprogramm ist besonders deswegen geeignet, weil es (im Idealfall) alle der genannten Teile einer Partei umfasst. Die Summe der politischen Akteure, die von der Summe der Wähler legitimiert ist, macht sich in ihm langfristige Gedanken, wie die Gesetzesanträge der Partei in Zukunft ausschauen könnten. Und wieder landete ich beim Grundsatzprogramm. Ziemlich bald nahm ich mir also das 88-Seitenmanuskript vor und arbeitete es innerhalb einer Woche durch. Ab der Einleitung war ich gefesselt und ab den Grundwerten begeistern. Dafür standen die Grünen? Es hat mir immer wieder eine freude gemacht weiterzulesen. Ich habe die Ideen sehr ernstgenommen. Fragen notiert und versucht zu beantworten. Ich habe über die Vorschläge nachgedacht, ich habe nach Lücken gesucht. Begriffe, die mir unklar waren geklärt und natürlich haben sich auch Fragen aufgetan: Heißt Gewaltlosigkeit jegliche Ablehnung von (Staats)Gewalt oder ist es ein erstrebenswertes Grundziel. Und wenn mit Gewaltlosigkeit nur ein Ziel gemeint ist, was ist dann mit dem Grundwert Solidarität, ist die dann auch nur ein Ziel? Kann Feminismus auch für Männerrechte kämpfen - in den Punkten wo Männer (systematisch) diskriminiert werden? Aber im Großen und Ganzen lässt sich sagen: Je mehr ich las, desto begeisterter war ich.

Natürlich stimme ich dem was im Grundsatzprogramm steht nicht zu 100 Prozent zu. Es gibt gewisse Fragen, die ich für mich noch nicht geklärt habe. Fragen zum Grundeinkommen oder der Familienpolitik. Dinge, die ich einfach noch nicht weiß, aber ich kam zu dem Schluss, dass ich diesen (grünen) Gesellschaftsentwurf mittragen möchte, alles was in meiner Kraft steht zu tun um ihn umzusetzen. Seit ich ihn gelesen habe weiß ich, dass nicht nur mein Waschlappen und meine Zahnbürste grün ist, sondern auch meine politische Überzeugung mit der der Grünen soweit kompatibel ist, dass ich mit Freude grünes Parteimitglied werden möchte.

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Armin Soyka  ·  armin.soyka@gmx.at