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c- Wer sich auf meiner Webseite umgesehen hat, sieht, dass ich hier sehr viel von mir preisgebe. Egal, ob in meinem Lebenslauf, dem Text über meine Schwächen oder in der Projektbeschreibung des Homosexualitätsprojekts, meine Schilderungen enthalten sehr persönliche Erfahrungen und ich bin mir dessen sehr wohl bewusst. Nun kann ich mir gut vorstellen, wie sich manch eine/r fragt, warum ich das tue, schließlich mache ich mich so sehr angreifbar.
Die Antwort entspringt meiner Überzeugung, dass das Streben nach Glück und einem erfüllenden Leben nur im Miteinander und nur im Füreinander befriedigt werden kann. Wir sind alle gleich(wertig) und doch so verschieden. Von dieser Vielfalt können und sollen wir profitieren. Wir alle haben Stärken und Schwächen, wir alle machen Fehler und sind an der einen Stelle Vorbild und an der anderen abschreckendes Beispiel. Was nützen aber all unsere Fehler, wenn wir nicht daran denken, anderen davon zu erzählen? Und was bringt all unser vorbildliches Verhalten, wenn andere es nicht sehen (können).
Ich bin überzeugt, dass unser Glück maßgeblich davon abhängt, wie gut wir einander zuhören, wie viel wir voneinander lernen, wieviel wir miteinander füreinander tun und wie sehr wir einander wertschätzen - über alle von Menschen geschaffenen Grenzen wie Hautfarbe, Religion, Nationalität, Ethnie oder sexueller Identität hinweg.
Die Idee dieser ganzen Website ist es mich, meine Ideen, meine Projekte, meine Werte, meine Standpunkte, meine Empfehlungen zur Diskussion zu stellen. Ich will kritisiert werden, auf einer fairen, möglichst unmanipulierten Basis - das erfordert schonungslose Ehrlichkeit meinerseits. Zu der bin ich bereit, auch und gerade weil sie mich zwingt, mich immer wieder mit meinen eigenen unbequemen Wahrheiten auseinander zu setzen, an mir zu arbeiten, um dorthin zu kommen, wo ich gerne wäre.
Außerdem bin ich felsenfest davon überzeugt, dass sich Ehrlichkeit immer auszahlt.
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