Verfasst von Armin Soyka am Montag, 7 Dezember, 2009
Heute hatte ich die Ehre den obrigen Tweet zu retweeten. Ja, da haben’s ein paar kapiert. Und ja, das ist auch gut so. Dass ich optimistisch in meine und unsere Zukunft blicke, das habe ich schon mehrfach durchblicken lassen, sage es laufend. Dass ich damit anscheinend ansteckend bin, das freut mich ungemein. Und dass es dann sogar ein paar große einsehen (ob wegen mir oder nicht, das ist ja ganz egal) freut mich ganz ungemein. Weiterlesen »
Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 8 November, 2009
Vorweg. Jetzt habe ich eine Zeit lang geschrieben, Argumente, Zahlen und Fakten gesammelt und mir graust’s. Ich habe verschiedene Punkte angesprochen. Lass sie auf dich wirken. Alle Dinge zusammen begründen den Titel. Pandemie der Profitg(e)ier. Egal ob Medien oder Medikamente, es geht um’s Geld.
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Ich hab’s mich ja schon mehrfach gefragt. Warum zum Teufel lassen wir uns von Medienberichten so dermaßen Manipulieren? Wir wissen doch genau, wie die Besitzverhältnisse sind. Wer profitiert und wer kontrolliert. Vor Augen geführt hat mir dies erst unlängst dieses Video
Letztens habe ich auch über die zunehmende Berichterstattung von Schwerverbrechen in den USA gelesen, trotz zweistelliger Abnahme der Schwerkriminalität. (Den Link finde ich leider nicht mehr)
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Und heute bekomme ich dieses Mail:
Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe: Pandemie der Profitg(e)ier
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Die Masern, Lungenentzündungen und andere mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten haben jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod zur Folge. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.
Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben. Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!
Eine Pandemie!
Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.
Und trotz alledem, durch die Vogelgrippe kamen weltweit “nur” 250 Menschen zu Tode. 250 Menschen in zehn Jahren, das sind im Durchschnitt 25 Menschen pro Jahr.
Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25 !
Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?
Etwa, weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen ?
Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung 14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.
Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen. Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.
Nur die Schweingrippe, die Grippe der Schweine?
Und ich frage mich …, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?
Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu? “Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid …! Darum werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten.”
“Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?” “OK, wir haben es gesehen. 50 US $ das Päckchen.” “50 US $ für dieses Schächtelchen Tabletten?” “Verstehen Sie doch, meine Dame, die Wunder werden teuer bezahlt.” “Das, was ich verstehe, ist, dass diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen.
Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.
Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.
Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser “Gesundheitssöldner”.
Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der Einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation um diese Krankheit so besorgt ist, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika (billigere “no-name Medikamenten”) erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.
Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser “Pandemie” erkennen.
Anmerkungen:
Ich habe natürlich versucht die Zahlen und den Artikel an sich kritisch zu hinterfragen.
Ich konnte den Artikel auf Spanisch nicht finden, er soll angeblich in der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada” erschienen sein.
Wikipedia zu den Zahlen bzgl Malaria: “Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich knapp eine Million Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. 90 % der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird auf 300.000-500.000 Fälle geschätzt. Insgesamt gab es 2006 247 Millionen Infizierte.”
Wikipedia zu Durchfall: “Bei andauerndem Durchfall können die Dehydratation und der Elektrolytverlust zum Tode führen.” Wieviele Menschen jährlich sterben konnte ich nicht feststellen. Die Ausführung legt aber nahe, dass dies leicht verhinderbar wäre. (Wasser und Elektrolyte sind nicht extrem teuer!)
Bezüglich Masern konnte ich zwar keine Zahlen finden, aber Wikipedia weiß etwas über die weltweite Situation. Die Aussage kann ich nicht belegen, sie klingt aber plausibel.
Wikipedia spricht von 262 gesicherten Todesfällen bezüglich der Vogelgrippe und kritisiert Zahlen verschiedener Länder.
Ich konnte nicht herausfinden, ob Rumsfeld größter Aktionär ist, fette Kohle macht er sehr wohl (Wikipedia oder Spiegel Online)
Ich habe nicht herausgefunden, ob es tatsächlich eine Möglichkeit gibt eine Krankheit zu einem Weltgesundheitsproblem zu erklären und damit die Patentrechte auszusetzen und Generikaproduktion zu erlauben.
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Und weil’s so schön ist noch zwei Dinge, die mir letztens über den Weg gelaufen sind.
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“Werbung hat gegenüber Forschung und Entwicklung deutlich Vorrang” schreibt die Süddeutsche Zeitung und berichtet, dass Pharmakonzerne in den USA doppelt soviel Geld für Werbung ausgeben als für Forschung, in Europa “nur” zwischen 30 und 50 Prozent ihrer Einnahmen.
Trotzdem sehen sich die Unternehmen häufig mit dem Vorwurf konfrontiert, es ginge ihnen nicht um die Linderung von Leid, sondern lediglich um den Profit. Und das nicht ohne Grund.
Eigentlich ist das ja richtig blöd, denn wir können die Medikamente nicht kaufen. Warum es (in dieser Verblödeten Konsumgesellschaft, die sich einbildet “frei” zu sein) doch Sinn macht, erklärt Barry Schwartz hier, entweder ab min 3:42 oder 4:37. (Das ganze Video ist eine Sehempfehlung)
In dem Zusammenhang möchte ich auf meinen Blogartikel “Antibiotika, Gerechtigkeit und Politik” in dem ich argumentiert habe, warum der Konsum von (und auch die Anfälligkeit auf Werbung für) Medikamente mit der politischen Reife eines Landes zusammen hängt.
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Und auf das letzte Schmankerl der Perversität hat mich Volker Pisper vor einiger Zeit hingewiesen. In einem dieser Videos sagt er:
Als Südafrika, ein Land, in dem jedes Jahr eine Million Menschen an AIDS sterben, den Westen bat, auf die Rechte aus Patentschutz zu verzichten, um die südafrikanische Bevölkerung (und nur die!) mit Medikamenten zu versorgen, die die Leiden lindern und die Krankheit der Infizierten um viele Jahre hinauszögern könnten, die Südafrikaner also alles selbst gemacht hätten und von den westlichen Pharmafirmen nur die Erlaubnis brauchten, es zu tun, da sagten die USA in Person ihres Präsidenten Bush, dass die kostenlose Versorgung mit Medikamenten den Prinzipien des freien Marktes widerspräche.
Als in den USA die Milzbrandbriefe kursierten und fünf US-Bürger betroffen waren, da war die deutsche Firma Bayer als einzige in der Lage, ein Medikament zu liefern, und versprach sich von der Panik-Bevorratung ein Riesengeschäft. Da deuteten die USA nur zart an, dass sie sich um das Bayer-Patent einen Dreck scheren würden. Grund: “nationaler Notstand”. Schon musste Bayer sein Milzbrand-Medikament zum halben Preis liefern.
Die Welt hat unter anderem 2001 über diese Perversität berichtet.
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Ich finde, dass es so nicht weitergehen soll. Wenige haben viel, viele verhungern. Das sind nicht die Zustände, die ich haben will und ich bin überzeugt, die wenigsten von euch. Die Frage stellt sich: Was kann ich tun? Und die Antwort ist ganz simpel. Nachdenken und Mitmachen. Jeder hat gute Ideen, jeder hat eine Stimme. Erheb sie. Egal ob in einer Partei, einer Organisation (Greenpeace, ATTAC, Innitiative Zivilgesellschaft) oder im Freundeskreis. Informier dich. Ließ Zeitung, hör Radio und vor allem stell Fragen!
Schließen möchte ich mit einem Zitat: “Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 8 November, 2009
Immer dieses Geschwafle vom bösen Kapitalismus, der Menschen angeblich dazu bringt einander auszubeuten anstatt einander zu umarmen. Immer dieses Gerede von diesen egoistischen Managern, deren Interesse nicht das Gemeinwohl sondern möglichst niedrige Lohnkosten sind. Immer diese Hetzerei, gegen die Wirtschaftsform, die uns unseren Wohlstand sichert. Hirnlose Linke, die zu blöd sind, zu verstehen, dass der Mensch ein Egoist ist, dass es dem Mensch, ja den Menschen am besten geht, wenn sie sich miteinander vergleichen, einander übertreffen. Hirnlose Linke, die ebenso hirnloses Systembashing betreiben.
Leider nein.
Wie schön wäre es, wenn das stimmte. Wenn es in Wirklichkeit allen gut ginge, der Mensch tatsächlich nach Material und Vergleich strebte und sich wahrhaftig daran ergötzte dem Nächsten auch das letzte Hemd zu nehmen. Und wenn es nur ein paar Geisteskranke gebe, die gemeinhin als “Linke” bezeichnet würden (ich mag diese Einteilung nicht, darüber werde ich bald bloggen), die die Realität verkennten und als einziges Interesse die Störung des Friedens wären. Wie schön wäre es. Ja, in der Tat. Schön wär’s. Das ist auch der Grund, warum so viele Menschen dieser Wunschvorstellung erliegen. In links und rechts unterteilen und behaupten die Welt sei wunderbar.
Aufwachen.
Schade. Aufwachen muss nicht unangenehm sein. Es kann auch eine Herausforderung sein. Es kann Vision werden. Es kann Hoffnung geben und Erfüllung. Wach auf, wenn du in einer Traumwelt lebst. Mach dir bewusst, was schief läuft und nimm die Aufgabe an. Stelle dich. Trage Verantwortung. Und genieße deine gestalterische Kraft. Es macht überraschend viel Spaß!
Wecker. ring. ring.
Und für die, die weiterhin nicht aufwachen wollen, ein kleiner Weckruf am Beispiel des ach so erfolgreichen Weltkonzerns Nestlé
Nestlé ist der größte Nahrungsmittelproduzent der Welt und Europas achtgrößtes Unternehmen.
Im Jahr 2003 hat Nestlé über 6 Milliarden Schweizer Franken (2005 einen Reingewinn von knapp 8 Milliarden Franken.) Gewinn gemacht. Nun plant Nestlé aber, bis zum Jahr 2006 Sparmaßnahmen in Höhe von 6 Milliarden Schweizer Franken, die sich insbesondere im Abbau von Hunderten von Arbeitsplätzen äußern werden, davon nahezu 1500 in Frankreich.
Man kann an der Schließung der Fabrik von Saint-Menet und den Rationalisierungsmaßnahmen in den verschiedenen im Besitz von Nestlé befindlichen Wasserquellen die ersten Auswirkungen dieses Plans beobachten. Beispiele aus Russland, Korea und Kolumbien zeigen, wie Nestlé systematisch Politik gegen die Gewerkschaften und die Rechte der ArbeitnehmerInnen betreibt.
Doch was ist die Praxis in den Ländern des Südens? Was läuft in und um die Werke auf den Philippinen? Seit fast vier Jahren sind über 600 ArbeiterInnen des größten Nestléwerks auf den Philippinen im Streik, weil Nestlé nicht gewillt war, den Altersvorsorgeplan in die Tarifverhandlungen aufzunehmen. Nestlé hat mit harter Repression auf den Streik reagiert und weigert sich, mit den streikenden ArbeiterInnen zu verhandeln. Am 22. September 2005 wurde der Präsident der Nestlé-Gewerkschaft brutal ermordet. Die ArbeiterInnen machen die Nestlé-Direktion, die Nationale Polizei und Präsidentin Macapagal-Arroyo für den Mord verantworlich.
Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hat in der Stadt São Lourenço (Brasilien) im großen Stil Wasser abgepumpt und damit Schäden an der Umwelt verursacht Tatsächlich kauft der Schweizer Multi seit Jahren überall auf der Welt Wasserquellen auf (SPÖ Wahlslogan: die ÖVP verkauft unser Wasser! – vsstö wofür steht ihr?), um sie auszubeuten.
Längst geht es nicht mehr nur um das klassische Mineralwassergeschäft. Nestlé hat sich auch dem Verkauf von gewöhnlichem Trinkwasser verschrieben – für Gegenden dieser Welt, wo das Leitungswasser schwer nach Chlor riecht oder gänzlich fehlt. Im brasilianischen São Lourenço hat Nestlé 1992 mit dem Kauf der Firma Perrier auch einen ganzen Park erworben, in dem es verschiedene Heil- und Mineralquellen gibt. Dort wurde schon seit längerer Zeit Mineralwasser produziert. 1998 ließ Nestlé jedoch eine neue Fabrik auf dem Gelände erstellen, um fortan im großen Stil die Quelle Primavera auszubeuten. Seit 1999 ließ die Firma dieses sehr eisenhaltige Wasser illegalerweise entmineralisieren und fügte ihm anschließend einige Mineralien wieder zu.
Verkauft wurde das Wasser unter dem Etikett «Pure Life». Nestlé, der weltweit größte Anbieter von Säuglingsnahrung, behindert und verdrängt massiv die natürlichste Ernährungsform für Kleinkinder – das Stillen – durch aggressive und subtile Vermarktungspraktiken für seine Flaschennahrung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF sprechen von jährlich mehr als 1,5 Millionen Säuglingen, die sterben, weil sie nicht gestillt werden.
Der Monitoring-Bericht der IBFAN-Gruppe Zhan Sabi aus Kasachstan, der mit der Unterstützung von UNICEF, dem Gesundheitsministerium und der Gesellschaft für Ernährung in Kasachstan verfasst wurde, zeigt dass Schwangere von Hipp Werbematerial erhalten, das Kindertees ab der 1. Woche anpreist.
Diese Werbemaßnahmen erhöhen das Risiko für Infektionen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Gesundheitsaktivisten fordern die deutsche Bundesregierung auf, gegen Hipp und seinen Vorstand, Klaus Hipp, vorzugehen, denn dieser Mann ist für die Verletzungen der Menschenrechte durch diese Firma verantwortlich.
In Lettland erhalten Mütter auf Wochenstationen Gratisproben Instanttees ab der 1. Woche. Änliche Vorgänge sind in anderen Ländern festgestellt worden. Hipp verteilt ‘Informationen’ an Mütter in Krankenhäusern, Geschäften und mit der Post. Artikel 5.1 des Internationalen Kodex verbietet Werbung für folgende Produkte:
Säuglingsanfangsnahrung
Folgemilch und Beikost vor vollendetem 6. Lebensmonat
Hipp verletzt Menschenrechte:
Wer Behauptungen über Babynahrung aufstellt, die absichtlich das Vertrauen von Frauen in ihre Stillfähigkeit unterminieren, den muss man nicht als cleveren Unternehmer ansehen, der nur seine Arbeit tut, sondern als Menschenrechtsverletzter der übelsten Sorte.” (Stephen Lewis,Deputy Executive Director, UNICEF, April 1999)
Verfasst von Armin Soyka am Samstag, 26 September, 2009
It’s still dark outside. It’s 25 past 6 and it’s cold and I’m deeply moved and inspired for the day to accomplish big things. I got up at 10 past 5 because I wanted to use my day. Make something out of it. I was fighting to get up. It wasn’t easy but it worked. I dressed, and five minutes later I was out on the streets. Running. I like to go out for a run when it’s dark and cold. You always observe new things and meet new people – and still you are by yourself. Time for you to do what you want to do. No obstacles. It was a good decision.
When I go on a run, I sometimes feel like taking my iPod, sometimes not. Today I did feel like taking it. When I take it I usually watch ted-podcasts.
TED is a small nonprofit devoted to Ideas Worth Spreading. It started out (in 1984) as a conference bringing together people from three worlds: Technology, Entertainment, Design.
Our mission: Spreading ideas.
We believe passionately in the power of ideas to change attitudes, lives and ultimately, the world. So we’re building here a clearinghouse that offers free knowledge and inspiration from the world’s most inspired thinkers, and also a community of curious souls to engage with ideas and each other.
To learn more about TED just go to it’s website http://ted.com.
So today I went out for a run and I listend to another amazing ted talk. There are so many, but this one was so impressive, I got to share it!
It was held by a guy named Bill Strickland – probably non of you will know him. And he told his story. Who he is, where he came from and where he is going. He decided to build a school. A school in the poorest part of Pittsburg. His concept: “If you get kids flowers, if you give ‘em food, and get them sunshine and enthusiasm you can bring them right back to life!” He says it’s all about appreciation. It’s about caring about others and believing in them so they can learn to believe in themselves. It’s an important message. But it wasn’t the only one. He said so many amazingly inspiring things that I urge each one of you: Listen to this guy. Take 30 Minutes of your lifetime to listen to a man who made a difference, who is willing to show everyone who wants to see how to make a difference yourself. It is one of these messages we need. It is so impressive to see how one man can make this kind of a difference.
To convince you, I copied some quotes from the speech:
“There is nothing wrong with the (poor) kids – On average I get 80% of them to college, when 4 years ago they couldn’t read.”
“If you treat kids like a human being, they are very likely to behave like one”
Showing a beautiful artwork: “Children, who the entire world has given up on – thats what they did!
“…and there are no differences between white and black mothers! Mothers will come where their child is celebrated!”
“You have the way people think of themselves before you can change how they behave…”
“The only thing that is wrong with poor kids, is that they don’t have any money – but that’s something we can change!”
“I believe that the world is a place that’s worth living in. You have to tell them: I believe in you! I belive in your hopes and your dreams, I believe in your intelligence and in your enthusiams.”
“We won’t make it as a country unless we can turn this (education, poverty) thing around!”
“In Pennsylvania it costs about 60 thousand dollars to keep people in jail, but it’s only 40,000 dollars to send them to medical school! It’s actually 20,000 dollars cheaper to send people to university, than keep them in prison!”
“We can build these centers all over the country, in every city and village, for less money than we spend on prison!”
And he closes his speech with a revolutionary idea: “The solution to the depression is to make a friend in every town – then you’ll never be alone. I hope that I met some tonight!”
This is one of the best ted-talks I have ever seen and it inspired me to spread this idea. If you like it copy the video’s URL, send it to your friends, twitter it, facebook it, talk about it and think about what he said, and how you can make a difference in your world!
On his webseite (bill-strickland.org) he asks “Can one entrepreneur save the world?” and the title of his book answers it: “Make the impossible possible”
By the way, by now it is 10 past 7, the sun is shining and even some birds are singing! What a wonderful world!
Verfasst von Armin Soyka am Montag, 7 September, 2009
Ich wurde soeben von einer Klassenkollegin gefragt, was ich von der Forderung halte, die Schule erst um 9h beginnen zu lassen (der ORF berichtet).
Meine Antwort, finde ich, ich ist gut gelungen, ich bitte um Kommentare!
Dass es tiefgehende Reformen unseres Bildungssystemes braucht ist wohl indiskutabel. Die grundlegende Entscheidung ist meiner Meinung nach aber nicht, ob die Schule um 9 oder 10 oder 5 beginnt, sondern ob Schule beginnt zu bilden statt auszubilden, also ob sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt oder die Wirtschaft. Es ist die simple und doch komplexe Frage: “Wenn es der Wirtschft gut geht, geht’s den Menschen gut” oder “Wenn’s den Menschen gut geht, geht’s der Wirtschaft gut”.
Mir schwebt ein System vor, dass die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das sie fordert und fördert, sie groß macht. Nicht sie niedermacht und kleinhält. Ich habe es heute schon zitiert. Goethe hat gesagt: “Eltern soll ihren Kindern 2 Dinge geben. Flügen und Wurzeln.” Einer der besten schwedischen Lehrer (ich finde den Link jetzt nicht!) hat einmal in einem Interview gesagt: “Es fühlt sich nicht so an als wären die Schüler Schüler, sondern mehr wie meine Kidner.” Zwischen Pädagogen und Lernlingen braucht es ein persönliches wohlwollen, ein Vertauen, eine “Liebe”.
Sehr empfehlen kann ich in diesem Zusammenhang einen Lehrer, der einen tollen Blog führt http://teacher.twoday.net/, er schreibt dort über all die kleinen Dinge, die er so komisch findet. Unterhaltsam und wahr, aber zurück zu der Frage: Wirtschaft oder Mensch? Momentan orientiert sich unser Bildungssystem an den Wirtschaftlichen Interessen. Das ist logisch, alle europäischen Bildungssystem sind in der Industrialisierung entstanden, da gab es weder Interesse noch Kapazitäten Menschen groß zu machen, ihnen Flügel zu geben. Heute aber – dank technologischem Fortschritt – hätten wir diese Möglichkeiten. Ich bin überzeugt, dass, würden wir Menschen ins Zentrum stellen, Bildungsangebot ihnen anpassen (da gehört 9h-Schule evt dazu muss man sich genau anschauen) anstatt ihnen Dinge aufzuzwingen, auch große Wirtschaftliche Vorteile hätte, alleine wenn ich mir überlege wieviele Menschen in unserer Klasse unterfordert sind (Patrick, Lisa, Thomas, Conni,..) was es da an Fähigkeiten und gesellscahftlicehm Wert zu “lukrieren” gäbe – sagenhaft!
In diesem ted-talk (Why Schools kill creativity) argumentiert Ken Robinson, warum Schule Kreativität zum aussterben bringt. Ich habe es jetzt auf dem Minilager wieder gesehen und auch mehrfach darüber gebloggt! Die Kinder sind wahnsinnig originiell, haben tolle Ideen, aber kaum einmal werden sie dafür gelobt!
Kreativität ist aber die Währung der Zukunft, es wird nur mehr um gute Ideen, gepaart mit Umsetzungskraft gehen. Das ist der Erfolg von morgen (und heute übrigens auch schon!) und den wollen wir doch alle haben!?
Aber das ging weit weg von der Frage, ob ich die Forderung um 9h Schule zu haben unterstütze, ich weiß es nicht, ich bin weder Psychologe, noch habe ich mich eingehend mit der Frage befasst, klar ist aber, dass nur wenn wir das System umstellen und die Interessen der Kinder den Interessen der Wirtschaft vorstellen wir uns über soetwas überhaupt Gedanken machen werden können – in diesem Sinne gute Nacht, schlaf gut, bis morgen!
Verfasst von Armin Soyka am Montag, 31 August, 2009
Beim Friedensgruß schließlich hatte ich einen unangenehm desillusionierten Dialog mit dem Jakob:
Ich: “Der Friede sei mit dir”
Pause
Er: “Eigentlich müsse man ja sagen, der Friede des Todes sei jetzt noch nicht mit dir.”
Ich: “Aber es gibt doch auch Friede im Leben, oder?”
Er: “Ja, aber in Afghanistan momentan leider weniger”
Stille
Ich: “Stimmt, auch in anderen Ländern” – Denkpause – “Aber ich bin überzeugt, dass jeder von uns einen Beitrag zum Frieden leisten kann”
Unterbrechung
Er: “Ja aber der absolute Weltfriede wird immer eine Illusion bleiben”
Ich: “Aber denkst du nicht, dass, indem du das sagst, verhinderst, dass er passiert?”
Pause
Er: “Ja natürlich kann man es versuchen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert ist sehr unwahrscheinlich, Menschen sind einfach zu streitsam und machtgierig”
Weise Worte und ein weiterer eindrucksvoller Beweis wie viel junge Menschen nachdenken und zu was für Schlüssen sie kommen. Jakob ist 12 Jahre alt, seine Überlegungen sind komplex, haben Hand und Fuß, sind aber sehr pessimistisch (hoffnungslos?). Hier braucht es einen Wandel! Schnell! Junge Menschen, mit solchen Kapazitäten brauchen Hoffnung, brauchen Visionen, brauchen Träume – geben wir, als “die Alten” (älteren) ihnen die Möglichkeit sie zu entwickeln! Machen wir sie nicht fertig, bauen wir sie auf. Reden wir ihnen Utopien nicht aus sondern fördern sie. Utopie ist nichts anderes als ein “Nicht-Ort” (von dem griechischen utopos). Aber was nocht nicht ist, kann ja noch werden! Geben wir alle unser bestes, dann wird der Wandel kommen!
“Change happens when you live your visions, dreams and desires!”
Klaus Pahlich: Lieber Armin, Probiere einmal den Link aus: http://www.microsoft.com/windo ws/windowsmedia/player/ma...
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Altes auf dem Blog
Beim Arzt: Ich war heute beim praktischen Arzt, wegen meiner Schulter und meiner Grippe und meinem Muttermal, aber das ist ganz nebensächlich.
Was ich bewegend fand war, dass wir ein bisschen ins Gespräch gekommen sind und er hat gemeint, dass er auch mal Schulsprecher war und, dass es so wichtig ist, dass man in der Jugend versucht die Dinge zu ändern, die man falsch findet. Und abschließend hat er gemeint (so ganz nebenbei, als ich die Klinke schon an de...