Manchmal gehts im Leben schneller als man denkt. Gefühlte drei Ewigkeiten ist es her, seit ich das letzte mal geschrieben habe. Nicht irgendwas kopiert. Etwas kommentiert. Was gesagt. Nein. Seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Drei Ewigkeiten ist eine lange Zeit. Es hat mir gefehlt. Jeden Tag gibt es vier, fünf, manchmal sechs Dinge, zu denen ich etwas zu sagen hätte. Aber ich komme nicht dazu. So viel um die Ohren. Die Matura kommt immer näher und will dann doch, dass man etwas für sie macht. Die Schule ist aber nur eine Baustelle. Die Politik eine andere. Ich habe es immer wieder gesagt. Die Partei, die es als erstes versteht Menschen einzubeziehen, offen und ehrlich zu sein. Die Mut zu Fehlern und Stärke im Umgang mit Kritik beweist, das ist die Partei, die wieder wachsen wird. Wähler sind die Belohnung für Begeisterung. Ich will, dass die Grünen das umsetzen. Da arbeite ich intensiv daran. Und dann ist da noch meine Freundin, mit der ich seit fast vier Monaten Tag für Tag genieße. Vier Monate mögen kurz klingen. Aber es fühlt sich an wie drei Ewigkeiten. Drei gute Ewigkeiten. Etwa die drei Ewigkeiten, seit denen ich nicht mehr geschrieben habe. Schule, Politik, Partnerschaft und Blog sind viel. Aber alle vier Dinge sind mir wichtig. Ich komme auch nur mehr selten zum Bloglesen. Twitter ist in den letzten Monaten genauso abgemeldet gewesen wie Facebook. Alles ist zu viel. Aber alles ist mir wichtig. Überall lerne ich etwas neues, es ist spannend und hat mit vielen tollen Menschen zu tun. Deswegen möchte ich mir wieder mehr Zeit dafür nehmen. Facebook nutze ich seit rund einer Woche wieder (intensiver). Mit Diskussionen und so. Es braucht nicht viel Zeit. Man muss nur dran denken und es tun. Jetzt wird der Blog reaktiviert. Ich möchte nichts versprechen. Aber ich will versuchen wieder mehr zu schreiben. Ich habe eine Liste mit über 20 Themen über die ich eigentlich gerne gebloggt hätte. Ich werde sie nicht aufarbeiten. Aber ich werde versuchen keine neue Liste anzulegen, sondern einfach zu schreiben. Ich werde weniger auf die Form achten. Die schönen Bilder am Anfang weglassen. Und am Schluss mehr Zeit für die Worte aufwenden. Für die Gedanken die dahinter stehen. Ich weiß nicht, wie gut es klappen wird. Aber ich weiß, es hat mir gefehlt. Deswegen wird es zumindest irgendwie gehen müssen. Und das ist gut so. Ich freue mich darauf.
«Wer bin ich?» ist wohl eine der quälensten Fragen der Menschheit. Jeder von uns hat sie sich schon einmal – was heißt einmal, hunderte Male gestellt. Und die wenigsten – so mein Eindruck – finden eine Antwort, finden sich. Da ist immer dieses kleine Etwas, tief drinnen, das ruft – «aber …?» «ist nicht …?» «was ist mit … ?» Es verunsicht. Macht Anst. Lässt zweifeln. Weiterlesen »
Michael Andres und Michael Moser von der Uni Salzburg sind an einige Blogger herangetreten und haben einige Fragen gestellt. Hier möchte ich ein paar meiner Antworten veröffentlichen. Die Ergebnisse der Untersuchung werden auf zurpolitik.com zu finden sein. Durch die Fragen bin ich drauf gekommen, dass ich eigentlich nichts über die österreichische Bloggosphäre weiß. Umso gespannter bin ich auf die Resultate der Fragebögen. Weiterlesen »

Often people ask me, why I have over a thousand facebookfriends – even if I don’t know them in person. Often I’m asked, why the hell I am tweeting to “the public” and everybody can read what I think, read, do or recommend. Sometimes I have to explain why I’m writing a blog (a weird thing – like a public diary). Weiterlesen »
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Einblicke
Michael Jackson ist tot!
Schrecklich, tragisch und hochgradig relevant, weshalb sich die Blogeinträge in meinem RSS-Reader zu dieser Angelegenheit häufen. Hier die drei spannendsten/relevantesten/interessantesten (von etwa 20!):
Tom Schaffer berichtet in seinem Blog “Zur Politik” darüber “Warum Michael Jacksons Tod auf den Titelseiten steht“.
Michael Jackson ist Teil einer Generation, die (mit diesen Annahmen) etwa 37% der Bevölkerung ausmacht (die aber nicht alle Jacko-Fans waren).
Doch dieser Generation entstammen fast 70% der JournalistInnen (Österreichs).
Andy kritisiert das Medienspektakel in seinem Blog “Alte Knacker” sehr spannend und unterhaltsam und zieht interessante Vergleiche zu anderen Stars und erklärt warum “Nur ein toter Jackson ein guter Jackson ist“
Muss ich erst sterben, um zu leben?
Scheinbar ja, denn Elvis war zum hässlichen Fettwanst mutiert, Dean bis zu seinem Tod eigentlich ziemlich unbekannt, Cobain schon lange am Ende, Falco generell unbeliebt und Jackson, naja, er wurde schon seit 15 Jahren totgeschwiegen wegen seiner pädophilen Umtriebe. Das ist aber jetzt alles vergessen. Elvis war immer der schlanke Jüngling, Dean der grösste Schauspieler der Welt, Cobain wurde schon 1997 von MTV zum grössten Sänger des Jahrtausends erhoben und Falco war immer schon der Hansi Hölzel, der sich ein paar Meter Asphalt in Wien verdient hat. Jackson kann man zugute halten, den richtigen Zeitpunkt erwischt zu haben, füllt er doch das Sommerloch der Medien.
Hierzu sind auch die Blogkommentare absolut empfehlenswert!
Und zu guter Letzt zieht André vom Basic Think Blog hier (Michael Jackson: Wenn der König tot ist, kommen die Geier) noch mit diverser schamlosen Profitgier ins Gericht.
Dann natürlich der absatzorientierte Rattenschwanz, namentlich Amazon, iTunes und Co., bei denen Michael Jackson binnen weniger Stunden die Charts anführte. Bei Amazon gibt es sogar ein Trauerforum und natürlich eine in Windeseile eingerichtete Sonderseite: Michael Jackson als MP3-Download, Michael Jackson auf Musik-CD, auf Vinyl, auf DVD und – nicht zu vergessen – die Michael Jackson-Bücher.
Alles in allem ein netter Medien / Infotainmentmix, den ich so in keiner Zeitung gefunden hätte – es lebe die Bloggerei!