Flucht vor dem Leben? Ganz ok.

Geschrieben von Armin Soyka am Dienstag, 2 März, 2010 um 13:24
Ich fliehe vor meinem Leben. Es ist alles so langweilig. Ich halte das nicht mehr aus. In Wahrheit will ich Drachen jagen und ein Held sein, wie Eragon. Ich bekomme zu wenig Aufmerksamkeit, ich wünsche mir einmal der Held zu sein. Ich möchte das ganze Übel besiegen und nur einmal in meinem Leben im Mittelpunkt stehen. Doch das ist leichter gesagt als getan, deshalb stelle ich mir einfach vor ich bin der Protagonist von Eragon. Ich bin Eragon.
Ob das Buch bildet, werde ich oft gefragt. Sicherlich, bildet das Buch in meine: Wer weiß schon wie man einen Drachen tötet? Der 15-jährige Autor vom Besteller Roman “Eragon”, weiß das. Denn er hat schon etliche in seinem Leben gesehen und getötet.
Dass viel Geld dahinter steckt, weiß ich nicht. Es ist doch überall bekannt, dass man als Autor nicht viel Geld machen kann. Oder kennen Sie einen richtig reichen Autor? So stinkreich wie Paris Hilton zum Beispiel? Na?
Ich lese diese Bücher, weil sie mich unterhalten. Sie erlauben mir in eine andere Welt zu fliehen und das ist unterhaltsam. Haben Sie was dagegen, wenn ich fliehe und mich nach etwas anderem sehne als mein langweiliges Leben? Was ist daran so schlimm? Ist das schlecht? Es ist mein Leben und meine vergeudete Zeit. Ist das ein schlimmer Vorwurf, sich zu wünschen in einer anderen Realität zu leben?
Für manche Menschen sagt das aus, dass ich unglücklich bin. Na und? Wer kann heutzutage von sich behaupten, dass er glücklich ist? Manche betrinken sich, andere rauchen und andere nehmen irgendwelche Drogen um aus ihrer Welt zu fliehen.
Ich habe meine Fantasyromane.

Diesen Text hat mein lieber Klassenkollege Tufik Kalai geschrieben. Ich finde ihn gut. Deswegen gibts ihn hier. Es war eine Schulaufgabe. Natürlich in Deutsch. Bei dem Lehrer. Wo sonst…


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